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  Planen statt pokern


Immobilienkäufer profitieren von den aktuell niedrigen Zinsen. Dennoch sollten sie den Hauskauf nicht übereilt oder unüberlegt angehen.  Wie künftige Immobilienbesitzer Schritt für Schritt in die eigenen vier Wände kommen, erklärt Baufinanzierungsexperte Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Schritt 1: Eigenkapital ansparen

Mindestens 20 Prozent des Immobilienpreises sollten angehende Wohnei- gentümer vor dem Erwerb angespart haben. Das ist leichter gesagt als ge- tan: Bei einem Preis von derzeit durchschnittlich rund 250.000 Euro für eine Eigentumswohnung entspricht das 50.000 Euro. Doch Eigenkapital zahlt sich aus: Sparer schaffen nicht nur die Basis für eine solide Finanzierung, sondern können auch günstigere Kreditkonditionen aushandeln. Zum Eigenkapital zählen neben Bargeld, Bank- und Bausparguthaben weitere Vermögenswerte, die kurzfristig liquide gemacht werden können, wie Fonds, Gold oder eine Münzsammlung. Außerdem sollten sich Immobilienkaufer rechtzeitig nach Förderungen und Zulagen erkundigen. Denn Guthaben aus Riester-Verträgen oder Darlehen aus öffentlicher Hand, wie zum Beispiel KfW-Kredite, können ihren Kreditbedarf senken. Alle Eltern sollten zudem ihren Anspruch auf Baukindergeld prufen.

Auch die Kaufnebenkosten müssen Kaufinteressenten von Anfang an einplanen: Diese summieren sich auf bis zu 15 Prozent des Kaufpreises. Die Grunderwerbsteuer beträgt je nach Bundesland zwischen 3,5 und 6,5 Prozent. Für Notar und Grundbucheintrag werden nochmal 1,5 Prozent fällig. Wer einen Makler beauftragt, muss die Courtage einplanen, die in der Regel zwischen drei und sieben Prozent des Kaufpreises beträgt.

Schritt 2: Die mögliche monatliche Belastung berechnen

Die Raten für Zins und Tilgung sollten ein Drittel des monatlichen Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen. Schließlich geht der Alltag auch für Immobilienbesitzer weiter. Eine größere Autoreparatur muss ebenso ein- geplant werden wie ein kurzzeitiger Verdienstausfall. Und: Spätestens bis Renteneintritt sollte der Immobilienkredit abbezahlt sein. „Kreditnehmer sollten daher eine Tilgung von mindestens zwei, besser drei Prozent pro Monat anstreben“, rät Baufinanzierungsexperte Ralf Oberländer von der Bausparkasse Schwäbisch Hall. Auch beim Thema Eigenleistung sollten Käufer nicht zu hoch pokern: „Mit einer falsch kalkulierten Muskelhypothek wird der Bau nicht günstiger, sondern teurer – besonders im Fall einer Nachfinanzierung“, weiß der Experte.

Schritt 3: Zum richtigen Zeitpunkt zugreifen

Kaufinteressenten sollten ihren geplanten Erwerb genau abwägen und im Zweifel den Rat eines Sachverständigen einholen: Ist das Objekt seinen Preis wert? Entspricht es den Vorstellungen? Haben Interessenten ihr Traumobjekt gefunden, sollten sie die Finanzierung so schnell wie möglich verbindlich abklären. „Bei Objekten in begehrter Lage sollte die Baufinanzierung vor der Besichtigung geregelt sein, um direkt als geeigneter, nämlich solventer Kandidat auftreten zu können“, sagt Ralf Oberländer. Auch ein gutes Timing kann sich auszahlen: Will der Verkäufer möglichst schnell Geld sehen, etwa aufgrund einer Scheidung oder eines Erbfalls, kann sich das positiv auf die Verhandlungsbereitschaft und den Kaufpreis auswirken. „Wer nicht verkaufen muss, probiert den bestmöglichen Preis zu erzielen“, so Oberländer.

Schritt 4: Niedrige Zinsen langfristig festschreiben

Eigentümer sollten sich die günstigen Zinskonditionen so lange wie möglich sichern: Am besten für die Gesamtlaufzeit des Kredits, mindestens aber für 15 oder 20 Jahre. Extra-Tipp des Experten: „Mit einem Bauspar- Kombikredit können Kreditnehmer ihre monatlichen Raten sogar über eine Laufzeit von bis zu 30 Jahren festschreiben.“

 

Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall


Wie viel Haus kann ich mir leisten?


(epr) Vom Rollrasen mit Vogeltränke über die neue Küche bis hin zur Wanddekoration: Während man in Gedanken bereits jeden Quadratzentimeter der Traumimmobilie fertig eingerichtet hat, ist der tatsächliche Haus- oder Wohnungskauf mit einigen Hürden verknüpft. Zuallererst sollte man sich deshalb die Frage stellen: Wie viel Haus kann ich mir überhaupt leisten? Eine realistisch kalkulierte Budgetplanung bildet den Grundstein eines jeden Finanzierungsvorhabens.

Zunächst gilt es, eine Aufstellung der monatlichen Lebenshaltungskosten anzufertigen. Welche Ausgaben fallen an, um den Alltag den eigenen Ansprüchen gemäß bestreiten zu können? Dazu zählen neben grundlegenden Dingen wie Lebensmitteln, Bekleidung und PKW-Kosten auch Ausgaben für Hygiene, private Interessen oder Haustiernahrung. Für erste Kalkulationen bietet sich die Nutzung eines cleveren Budgetrechners an, wie ihn die Profis von Baufi24 unter www.Baufi24.de kostenlos zur Verfügung stellen. Hierzu wird zunächst ein fiktiver Kaufpreis angegeben, um zu ermitteln, wie hoch die monatliche Belastung für die Immobilienfinanzierung theoretisch ausfallen würde. Die Darlehenshöhe setzt sich dabei aus der Tilgung – der anteiligen Rückzahlung des Darlehens – und der mit der jeweiligen Restschuld verknüpften Verzinsung zusammen. Je höher die Tilgungsrate, umso mehr verringert sich auch die Kreditlaufzeit, was das Darlehen an sich reduzieren kann. Auch die Miteinbeziehung von möglichen Sondertilgungen, zum Beispiel aufgrund von Erbschaften, hat positive Auswirkungen auf den Gesamtbetrag.

 

Grundsätzlich bietet sich ein Vergleich der Darlehensrate mit der Höhe der aktuell anfallenden Mietkosten an. Befinden sich beide Zahlen ungefähr auf gleichem Level, ist es relativ unproblematisch. Übersteigt die monatliche Darlehensrate die aktuellen Mietkosten, wird es komplizierter, da Eigentum aufgrund von Verwalterkosten und Rücklagenbildung für etwaige Reparaturen mit circa 20 Prozent höheren Nebenkosten einhergeht als ein Mietobjekt. Als Faustregel gilt: Die Belastung durch den Kredit sollte 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens nicht überschreiten. Geht die Rechnung nicht auf, kann es helfen, über einige Zeit ein Haushaltsbuch zu führen, um verstecktes Einsparpotenzial in den Lebenshaltungskosten aufzudecken. Mehr unter www.Baufi24.de.

 

 

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Bauen ist Vertrauenssache

Pressemitteilung von: Peter Sauber Agentur Veröffentlicht auf openPR PR Agentur: eoscript Public Relations

 

(openPR) - Wer seine Immobilie modernisieren will, nimmt durchschnittlich 14.000 Euro in die Hand. Schätzungsweise 15.000 Baden-Württemberger investieren sehr viel mehr. Sie möchten noch 2006 ihren Traum vom Einfamilienhaus realisieren. Die Baumessen „Haus + Bau“ und „Haus + Holz“ vom 24. bis 26. März in Stuttgart geben Bauherren und Modernisierern einen Überblick über das regionale Angebot und die Möglichkeit, sich von den ausstellenden Fachleuten persönlich beraten zu lassen. Ein praxisnahes Podiumsprogramm bietet herstellerneutrale Informationen.


Architekten und Stadtplaner sprechen vom „Bauen im Bestand“. Damit meinen sie An- und Umbauten, Sanierungen und Modernisierungen. Längst schon überholten diese Baumaßnahmen das Neubauvolumen. In den letzten drei Jahren renovierten und modernisierten über fünf Millionen Bauherren ihre Immobilien und gaben dafür jährlich über 50 Milliarden Euro aus. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der LBS. Gerade in Ballungsgebieten wie der Region Stuttgart, in denen Bauland knapp und teuer ist, fließen Investitionen vermehrt in die Optimierung bestehender Gebäude (im Schnitt 14.000 Euro pro Maßnahme). Knapp zwei Drittel der Immobilienbesitzer legt dafür rechtzeitig Geld zurück und informiert sich kontinuierlich über neue Bautrends und -möglichkeiten. Gleichzeitig realisieren jährlich schätzungsweise 15.000 Baden-Württemberger, Besitzer eines Baugrundstücks, ihren Traum vom Einfamilienhaus. An beide Zielgruppen wenden sich die Messen „Haus + Bau“ und „Haus + Holz“, die vom 24. bis 26. März 2006 in Stuttgart stattfinden.

 

„Unsere Veranstaltungen bringen Bauherren und -interessierte mit regionalen Handwerkern und Baubetrieben zusammen“, sagt Veranstalter Peter Sauber, Inhaber der Peter Sauber Agentur aus Gerlingen. „Den Aufbau persönlicher Kontakte zu ermöglichen und zu fördern, ist uns ein zentrales Anliegen, denn Bauen ist Vertrauenssache.“ Die „Haus + Bau“ und die „Haus + Holz“ böten den Besuchern Gelegenheit, genau mit den Menschen zu sprechen, die eine geplante Baumaßnahme später auch durchführten und müssten dazu nicht umständlich von einem Anbieter zum Nächsten „reisen“, sondern fänden das Angebot gebündelt unter einem Dach. Aktuelle Schwerpunktthemen der Messen seien energieeffizientes Bauen sowie das Bauen und Heizen mit Holz.

 

Ein anspruchsvolles Podiumsprogramm informiert die Besucher aus Stuttgart und den angrenzenden Landkreisen zudem herstellerneutral über aktuelle Themen rund um das Bauen. Ab Mitte Februar finden Interessenten die Vortragszeiten und -titel im Internet unter www.messe-sauber.de.

 

Besucherbefragungen des Veranstalters ergaben, dass die Messen, die mit ähnlichem Konzept jährlich auch in Sindelfingen, Tuttlingen, Radolfzell und Donaueschingen stattfinden, genau den Informationsbedarf der Gäste treffen. „Letztes Jahr kamen sie zu über 80 Prozent mit konkreten Bau- oder Modernisierungsabsichten auf die Stuttgarter 'Haus + Holz' und fanden hier kompetente Ansprechpartner für ihre Pläne“, erläutert Sauber.

 

Die Messen finden in der Halle 5.2 statt, die direkt über den Eingang Süd erreichbar ist. Die Veranstaltung öffnet jeweils morgens um 10.00 Uhr ihre Pforten und schließt um 18.00 Uhr. Der Eintritt kostet sechs Euro (ermäßigt fünf Euro).

 

Wer sich für eine Messe-Teilnahme interessiert erhält weitere Informationen bei der Peter Sauber Agentur unter 07156-43624-50.

 

 

Hintergrundinformationen:

Die Peter Sauber Agentur aus Gerlingen bei Stuttgart organisiert Messen, Ausstellungen und Kongresse. Sie veranstaltet insgesamt fünf regionale Baumessen in Baden-Württemberg. Außerdem betreut sie den Brennstoffzellen-Kongress "f-cell" sowie den Kinderbetreuungskongress "Invest in Future". Beide Veranstaltungen finden jährlich in Stuttgart statt.

Peter Sauber Agentur

Fritz-von-Graeventitz-Straße 6

70839 Gerlingen

Tel. 07156-43624-50

E-Mail: sabine.vetter@messe-sauber.de

Internet: www.messe-sauber.de




 



Ob Neubau oder Modernisierung: Immer mehr Bauherren achten auf optimale Dämmung und kostengünstiges Heizen, wie hier mit Solarzellen. Die Stuttgarter Baumessen „Haus + Bau“ und „Haus + Holz“ greifen den Trend auf und widmen sich den Schwerpunkt

Mehr: www.messe-sauber.de


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